Eigenbluttherapie

Behandlung von leichter bis mittelschwerer Arthrose und bestimmten Sportverletzungen.

Eigenbluttherapie (ACP)

Autologes Conditioniertes Plasma (ACP)

Für die Behandlung von leichter bis mittelschwerer Arthrose oder auch von bestimmten Sportverletzungen bietet unser Zentrum als biologische, körpereigene Alternative die ACP-Therapie an. Mit Hilfe von sogenanntem Autologem Conditioniertem Plasma (ACP) können Schmerzen bei leichter bis mittelschwerer Arthrose1-3 gelindert und die Heilung bei bestimmten Verletzungen des Bewegungsapparates unterstützt (4-6) werden.

Während des Heilungsprozesses eines verletzten Gewebes findet eine Reihe von verschiedenen ineinandergreifenden Vorgängen im Körper statt. Geregelt werden diese Abläufe unter anderem durch die sogenannten Wachstumsfaktoren – Signalsubstanzen, die von den Blutplättchen oder Thrombozyten freigesetzt werden. Thrombozyten sind ständig im Blut vorhanden und werden z.B. bei einer Verletzung aktiviert. Sie schütten dann am Ort der Verletzung die Wachstumsfaktoren aus, um den Heilungsprozess zu starten und zu fördern.

 

Wird das körpereigene Blut nun entsprechend aufgearbeitet, kann ein wachstumsstimulierender Effekt auf Muskel-, Sehnen- und Knochenzellen erzielt werden. (7) Es konnte gezeigt werden, dass durch das ACP-Verfahren sowohl die Anzahl der Thrombozyten als auch die Konzentration der Wachstumsfaktoren signifikant erhöht wird. (7)

„Blutplättchen spielen bei einer Verletzung immer eine entscheidende Rolle, sowohl bei der Blutstillung als auch bei der Wundheilung. Auf diesem Prinzip beruht die ACP-Therapie“, sagt Dr. Christian Diezi, Anwender der ACP-Therapie.

 

ACP-Therapie in der Anwendung

Eine kleine Menge Blut (15ml) wird mit Hilfe einer speziell entwickelten Doppelspritze aus der Armvene entnommen. Anschliessend wird das Blut mittels Zentrifugation getrennt. Hierbei wird der Teil des Bluts separiert, der die körpereigenen, regenerativen Bestandteile enthält. Anschliessend wird dieser Teil des Bluts mit einem speziellen System abgetrennt. Nun sind die aktiven Bestandteile des Bluts fertig zur Injektion in die betroffene Stelle.

Die eingespritzten Blutplättchen beginnen nun, an der betroffenen Stelle Wachstumsfaktoren freizusetzen, die körpereigene Regenerationsprozesse stimulieren.

ACP-Therapie bei leichter bis mittelschwerer Arthrose (Schäden am Gelenkknorpel)

Alterungsprozesse, genetische Veranlagung, aber auch überhöhte einseitige Belastung oder Unfälle können zu Abnutzungserscheinungen am Gelenkknorpel führen. Dieser Verschleiss wird als Arthrose bezeichnet und jedes Gelenk kann davon betroffen sein. Bei einer beginnenden Arthrose kommt es zu Beschwerden wie z.B. zu einem unangenehmen Ziehen im Gelenk, morgendlicher Gelenksteife oder auch Anlaufschmerz. Bei einem Fortschreiten der Erkrankung werden die Schmerzen stärker und die täglichen Aktivitäten müssen eingeschränkt werden. Infolgedessen sinkt natürlich auch die Lebensqualität.

Studien haben die Wirksamkeit der ACP-Therapie bei leichten bis mittelschweren Arthrosen bestätigt. (1-3)

ACP-Therapie bei bestimmten Verletzungen des Bewegungsapparats

Eine häufige Ursache bei Verletzungen des Bewegungsapparats sind biomechanische Über- oder Fehlbelastungen. Die Muskulatur reagiert mit Zerrungen oder Faserrissen. Bei Sehnen kann es zu Entzündungen, andauernden Reizzuständen oder sogar Rissen kommen. Ein Bänderriss ist keine Seltenheit.

Studien haben die Wirksamkeit der ACP-Therapie bei Epikondylitis (Tennisellbogen, 4), Patellaspitzensyndrom (Springerknie, 6) und Plantarfasziitis (Fersensporn, 5) bestätigt.

ACP-Therapie-Anwendungen von Dr. Diezi

  • leichte bis mittelschwere Arthrose
  • chronische Achillessehnen-Schmerzen
  • Teilriss der Achillessehne
  • Fasziitis plantaris
  • Springerknie
  • Tennisellbogen
  • Verletzung des Innenbandes am Knie
  • Verletzung der Aussenbänder am Sprunggelenk

Unsere Schwerpunkte

Dr. med. Christian Diezi

Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates

Unsere Schwerpunkte sind insbesondere chirurgische und nicht-chirurgische Therapien bei Erkrankungen und Unfällen oder Unfallfolgen an den unteren Extremitäten (Hüfte, Knie, Sprunggelenke und Fuss). Persönliche Beratung, Behandlung und Betreuung ist selbstverständlich.

Das Hüftgelenk ist nach dem Kniegelenk das zweitgrösste Gelenk des Menschen. Es besteht auf der Beckenseite aus der Gelenkspfanne und auf der Seite des Oberschenkels aus dem kugelförmigen Hüftkopf. Beide werden von einer kräftigen Gelenkskapsel umschlossen.

Erfahren Sie mehr über unsere Therapien bei Verletzungen und Erkrankungen am Hüftgelenk.

Das Kniegelenk ist das grösste Gelenk des menschlichen Körpers. Die knöchernen Gelenkspartner sind der Oberschenkel- und Unterschenkelknochen sowie die Kniescheibe, welche von einer kräftigen Knorpelschicht überzogen sind.

Erfahren Sie mehr über unsere Therapien bei Verletzungen und Erkrankungen am Kniegelenk.

Jeder Mensch leidet mindestens einmal in seinem Leben an Beschwerden im Bereich der Füsse. Aber auch länger dauernde, chronische Beschwerden sind zunehmend häufig. Die Ansprüche und alltäglichen Belastungen der Sprunggelenke und Füsse in Beruf und Freizeit sind immens.

Erfahren Sie mehr über unsere Therapien bei Verletzungen und Erkrankungen am Sprungelenk und Fuss.